Advertisement

Klinische Wochenschrift

, Volume 7, Issue 15, pp 673–675 | Cite as

Klinisches zur Genuinen und Parathyreopriven Tetanie

Beziehungen zu verwandten Krankheitsbildern, Differential-diagnose, Therapie
  • Heinrich Westhues
Übersichten

Zusammenfassung

  1. 1.

    Die Hyperventilation ist besonders für den praktischen Arzt ein wertvolles diagnostisches Hilfsmittel zur Erkennung latenter Tetanie.

     
  2. 2.

    Die Kohlensäureinhalation ist ein ausgezeichnetes, bequemes und sicheres Hilfsmittel zur spontanen Beseitigung genuiner und parathyreopriver Tetanie. Sie ist allen anderen akut wirkenden Mitteln besonders auch deshalb überlegen, da sie in jedem Falle exakt dosierbar ist.

     
  3. 3.

    Die Kombination der Hyperventilation und der Kohlensäureinhalation läßt mit Sicherheit echte hysterische Anfälle von echten tetanischen trennen und evtl. auch echte tetanische Anfälle neben echten hysterischen Anfällen feststellen.

     
  4. 4.

    Als Therapie verdient die Blumsche Schutzkost neben den ausgezeichneten Therapieerfolgen vonFreudenbeeg-György, Adlersberg-Porges, Scheer u. a. größere Beachtung, da sie von mehr anhaltender Wirkung ist und sich auch für schwerere Fälle eignet.

     

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Umfassende Literatur sieheGyörgy-Stepp, Avitaminosen. Berlin: Springer 1927.Google Scholar
  2. Außerdem speziell:Blum, Pflügers Arch. f. d. ges.Physiol.208; Arbeiten aus dem Biologischen Institut Frankfurt a. M. Jena: Verlag Fischer 1925 und 1927.Google Scholar
  3. Westhues, Freiburger med. Gesellschaft Juli 1922.Google Scholar
  4. Mittelrh. Chirurgenvereinigung Frankfurt, Januar 1927 und Heidelberg 1928.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer und J. F. Bergmann 1928

Authors and Affiliations

  • Heinrich Westhues
    • 1
  1. 1.Chirurgischen Universitäts-Klinik Frankfurt a. M.Deutschland

Personalised recommendations