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Über die Kontraktionsfähigkeit der Skelettmuskeln

V. Mitteilung. über den Ursprung verschiedener Kontraktionsfähigkeit in verschiedenen Teilen des Muskels
  • J. Beritoff
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Zusammenfassung

Es wird die Frage über die Ursache der Verschiedenheit der Kontraktionsfähigkeit in den Gebieten eines Muskels untersucht. In einer der vorhergehenden Mitteilungen wurde darauf hingewiesen, daß diese Fähigkeit dort am meisten vorhanden ist, wo sich der Bewegungsnerv verbreitet, und daß sie allmählich in der Richtung zum nervenlosen Ende schwächer wird. In der vorliegenden Mitteilung wird auf Grund der Untersuchung der Aktionsströme festgestellt, daß die Erregungsprozesse am stärksten in dem nervenhaltigen Teile sind, d. h. in den Teilen der Muskelfasern, wo sich die Nervenendigungen befinden; in den distalen oder proximalen nervenlosen Teilen sind sie dagegen schwach. Es bildet sich also unter dem Einflusse eines stärkeren Erregungsprozesses in dem nervenhaltigen Teile eine größere Menge saurer Produkte, die eine Kontraktion hervorrufen, als in den nervenlosen Teilen, weshalb der Grad der Kontraktion im ersteren Teile höher ist als im letzteren.

Die contractile Substanz selbst besitzt in den verschiedenen Muskelteilen scheinbar eine vollkommen gleiche Kontraktionsfähigkeit. Die Milchsäure verursacht jedenfalls durch direkte Einwirkung auf die contractile Substanz eine gleiche Kontraktion, sowohl im nervenhaltigen, wie auch im nervenlosen Teile.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1926

Authors and Affiliations

  • J. Beritoff
    • 1
  1. 1.Physiologischen Laboratorium der Staatsuniversität zu TiflisGeorgien

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