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Zur Bestimmungsmethode der Umlaufszeit des Blutes im Kreislauf

  • S. O. Romm
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Alle Methoden der Messung der Umlaufszeit in einem bestimmten Gefäßsystem [Hering, Vierordt, Hermann, Meyer, Nolf, Stewart, Steinhaus, Langlois etDesbouis] leiden an einer auch in den Modifikationen nicht völlig beseitigten Fehlerquelle, die den wissenschaftlichen Wert der Methoden vermindert: es ist nämlich das Fehlen einer strengen Objektivität in der Bestimmung der einzelnen Zeitmomente.

     
  2. 2.

    Die von uns modifizierteStewartsche Methode, besitzt vermöge des streng befolgten Prinzips einer automatischen Registrierung, die nötige Objektivität und kann daher als eine zuverlässige Methode bei der Erforschung vieler physiologischer Streitfragen, die im Zusammenhange mit der Schnelligkeit des Blutkreislaufes stehen, dienen.

     
  3. 3.

    Mittels der von uns modifiziertenStewartschen Methode fanden wir bei Hunden von 20 kg Durchschnittsgewicht die normale Blutkreislaufsdauer im kleinen Kreislauf (resp. in den Lungen) bei normaler Atmung im Durchschnitt zu 5,7 Sek. und bei künstlicher Atmung zu 5,4 Sek.; die Blutkreislaufsdauer im großen Kreislauf wurde zu 5,5 Sek., dieselbe im totalen Kreislauf zu 10,9 Sek. bestimmt.

     

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© Verlag von Julius Springer 1924

Authors and Affiliations

  • S. O. Romm
    • 1
  1. 1.Physiologischen Laboratorium der Universität KiewUdSSR

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