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Studien über die Einwirkung der Zirkulation und des extramuralen autonomen Nervensystems auf die Dünndarmresorption

I. Mitteilung. Nach Versuchen an Hunden mit Vellafisteln
  • W. Borchardt
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Die Resorption ist in einer Vellaschlinge unter gewissen Kautelen für jede einzelne Lösung über Monate hinaus außerordentlich konstant.

     
  2. 2.

    Vorübergehende Zirkulationsstörungen im Darm führen zu schwerwiegenden, nur langsam und unvollkommen reparablen Schädigungen der Resorption, wahrscheinlich durch Läsion der Darmepithelien. Diese Tatsache ist durch physikalische Erklärungsprinzipien der Resorption allein überhaupt nicht erfaßbar.

     
  3. 3.

    Die totale, extramurale Entnervung hebt die Resorption nicht auf.

     
  4. 4.

    Der mit Gefäßen und von dem eigenen intramuralen Nervensystem versorgte Darm vermag ohne direkten nervösen Zusammenhang mit dem übrigen Körper zu resorbieren: die physiologische Triebkraft der Darmwand ist also nicht erloschen.

     
  5. 5.

    Blutchemische Veränderungen innerhalb physiologischer Grenzen scheinen für die Größe der Resorption nicht in Frage zu kommen.

     
  6. 6.

    Natives Serumeiweiß wird in einer Jejunum- oder Ileumschlinge wenig oder gar nicht resorbiert.

     

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1928

Authors and Affiliations

  • W. Borchardt
    • 1
  1. 1.Institut für Schiffs- und Tropenkrankheiten zu HamburgDeutschland

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