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Über die Reizzeit-Spannungskurve des polarisierten Nerven

  • Yahiko Kodera
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Zusammenfassung

An normalen Frosch-Ischiadicis wurde die Reizzeit-Spannungs-Kurve mittels eines Lucasschen Pendels bestimmt, dann wurden die gleichen Bestimmungen bei Einwirkung der Reize auf eine kathodisch oder anodisch polarisierte Nervenstelle ausgeführt.

Eine kathodische Polarisation der Reizstelle bewirkte eine Verlagerung der Rz.Sp.K. gegen die Abscisse hin, so daß dann jedem Zeitwerte ein auf einen konstanten Bruchteil verkleinerter Spannungswert entsprach. Eine anodische Polarisation der Reizstelle führte zu einer entgegengesetzten Verlagerung der Kurve. Die Gleichungi=a/t+b geht also für den polarisierten Nerven in die Gleichungi=k(a/t+b) über, wobeik im Katelektrotonus kleiner als 1, im Anelektrotonus größer als 1 ist.

Die Chronaxie des Nerven wird durch die Polarisation nicht verändert.

Die Annahme, daß die elektrotonischen Erregbarkeitsänderungen in erster Linie auf Änderungen der angewandten Reize beruhten, stimmt nicht mit der Tatsache überein, daß die Richtung des polarisierenden Stromes in meinen Versuchen keinen Einfluß auf den Verlauf der Rz.Sp.K. hatte.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1928

Authors and Affiliations

  • Yahiko Kodera
    • 1
    • 2
  1. 1.Tokio
  2. 2.Physiologischen Institut der Universität InnsbruckÖsterreich

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