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Befruchtungsstudien

III. Mitteilung
  • Ernst Gellhorn
Article

Zusammenfassung

  1. 1.
    Es gelingt auch durch Vorbehandlung der Eier von Rana temporaria mit den Alkalichloriden die Gültigkeit der Übergangsreihe:
    durch die Befruchtungsziffer nachzuweisen, wenn den Lösungen Calciumchlorid als quellungshemmendes Agens hinzugefügt wird.
     
  2. 2.

    Durch Vorbehandlung der Spermatozoen in Elektrolytgemischen wird durch den Befruchtungserfolg gezeigt, daß durch die zweiwertigen Kationen Ca, Sr, Mg und Ba die Giftigkeit der Alkalimetalle behoben werden kann. Es sind hierzu aber größere Mengen notwendig als aus Versuchen an anderen Substraten bekannt ist.

     
  3. 3.

    Die Entgiftung verschiedener Natriumsalze durch CaCl2 wird für die Spermatozoen durch den Befruchtungsversuch erwiesen.

     
  4. 4.

    Die Temperaturgrenzen, die von Sperma und Ei vertragen werden, ohne daß erstere die Fähigkeit zur Besamung, letztere zur Entwicklung verlieren, liegen für die Spermatozoen zwischen weniger als −13° und +45°, für die Eier zwischen −3° und +35°.

     
  5. 5.

    Von den differenten Temperaturen ausgesetzten Eiern stirbt ein Teil auf frühen Entwicklungsstadien ab; die übrigen zeigen eine normale Entwicklung.

     

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1923

Authors and Affiliations

  • Ernst Gellhorn
    • 1
  1. 1.Physiologischen Institut der Universität Halle a. d. S.Deutschland

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