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Zur Physiologie der menschlichen Haut

III. Über die Abhängigkeit des galvanischen Hautreflexes von der Temperatur der Haut
  • Martin Gildemeister
  • Joseph Ellinghaus
Article

Zusammenfassung

Es wurde bei mehreren Versuchspersonen einVeraguth scher Hautreflex hervorgerufen, wobei die Ableitungsstellen (Finger) einmal erwärmt, einmal gekühlt wurden. Der Reflex wurde mit einem ziemlich trägen Drehspulengalvanometer (Dauer einer ganzen Schwingung 15 Sek.) beobachtet. Bei der Verwertung der Ergebnisse (Tab. I, S. 265) stiegen Zweifel darüber auf, ob sie nicht durch die Trägheit des Registrierinstrumentes stark entstellt worden seien. Tatsächlich ergab die Anwendung der in der vorigen Arbeit entwickelten Theorie, daß die Ausschläge bei den Warmversuchen nicht einmal die Hälfte ihrer idealenGröβe, d. h. derjenigen, die der entwickelten maximalen elektromotorischen Kraft entspricht, erreicht hatten. Nach Korrektur dieses Fehlers (Tabelle II) waren aus den Versuchen die S. 268/269 angegebenen Schlüsse zu ziehen.

In der zweiten Hälfte der Arbeit wurdenLatenzzeit undDauer desselben Reflexes in ihrer Abhängigkeit von der Temperatur der Ableitungsstellen studiert. Registrierinstrument war jetzt das Saitengalvanometer. Die Ergebnisse sind in den Abb. 1 und 2 dargestellt; unter Gipfelzeit ist die Zeit vom Beginn der Stromänderung bis zu ihrem Maximum verstanden. Unter der Annahme, daß Latenzzeit und Gipfelzeit denselben Temperaturkoeffizienten haben, folgen aus den Versuchen die S. 276 und 277 in Kursivschrift gedruckten Sätze.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1923

Authors and Affiliations

  • Martin Gildemeister
    • 1
  • Joseph Ellinghaus
    • 1
  1. 1.Physikalischen und sinnesphysiologischen Abteilung des Physiologischen Instituts der Universität BerlinDeutschland

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