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Zur Physiologie der Hypophysis cerebri des Frosches

  • A. Tschernikoff
Article

SchluΒfolgerungen

  1. 1.

    Die dank den ArbeitenCasellis, Gaglios, Boteanos undHanssays aufgestellten Thesen über die Lebenswichtigkeit der Hypophyse des Frosches finden in unseren Versuchen eine Bestätigung.

     
  2. 2.

    Die weitere Entwicklung der Hypophysenphysiologie muß in die Bahnen der vergleichend-physiologischen Erforschung geleitet werden. Dank ihrer günstigen topographisch-anatomischen Lage erweist sich die Hypophyse des Frosches als ein besonders wertvolles Objekt zum Studium ihrer Funktion.

     
  3. 3.

    Die von uns ausgearbeitete Methodik zu operativen Eingriffen an der Hypophyse des Frosches hat sich als besonders geeignet erwiesen. Ebenso bewährte sich unser Verfahren zur Bestimmung der Diurese.

     
  4. 4.

    Die AngabePohles, daß Verlust der Hypophyse Verminderung der Diurese und Bildung von ödemen hervorruft, wird bestätigt.

     
  5. 5.

    Die Pars anterior-Hypophysis ist ohne Einfluß auf den Wasserhaushalt des Frosches.

     
  6. 6.

    Die hormonale Einwirkung der Hypophyse auf den Wasserhaushalt entstammt der Pars intermedia. Die Funktionsstörungen derselben haben ödementwicklung zur Folge.

     
  7. 7.

    Operative Eingriffe in das Infundibulum riefen Polyurie hervor.

     

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1926

Authors and Affiliations

  • A. Tschernikoff
    • 1
  1. 1.Physiologischen Institut der Universität BakuAserdaidschan

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