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Sind an den Atemschwankungen des arteriellen Blutdruckes Tonusschwankungen der Gefässe beteiligt?

  • Konrad Maschke
Article

Zusammenfassung

Es wird eine Methode beschrieben, welche ermöglicht, Änderungen im Tonus eines Gefässgebietes fortlaufend festzustellen. Sie besteht darin, dass Druck und Stromstärke in einer grösseren Arterie registriert und die Quotienten Stromstärke/Druck × Zeit für jeden Pulsschlag gebildet werden. Zunahme des Gefässtonus bei gleichbleibendem Druck hat Sinken, Abnahme des Tonus Steigen des Quotienten zur Folge. Die Grenzen der Sicherheit der Methode werden besprochen. Ist am inspiratorischen Steigen des Aortendruckes eine Zunahme des Gefässtonus beteiligt, so ist ein Sinken des Quotienten zu erwarten. Die Berechnung des Quotienten an einer grossen Zahl von Strom- und Druckkurven der Arteria karotis und cruralis ergibt aber, dass der Quotient den respiratorischen Schwankungen des Blutdruckes parallel läuft, dass er also inspiratorisch steigt. Daraus folgt, dass keine Tonusschwankungen der Aortenbahn an den respiratorischen Wellen des Blutdruckes beteiligt sind.

Der Beweis für diesen Schluss ist in der vorliegenden Arbeit zwar nur für zwei Gefässbahnen (Karotis und Cruralis) erbracht, doch ist die Annahme berechtigt, dass die anderen Körperbahnen sich ebenso verhalten.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1919

Authors and Affiliations

  • Konrad Maschke
    • 1
  1. 1.Physiologischen Institut zu BreslauPolen

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