Beiträge zum Idiosynkrasieproblem

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Die in dieser Arbeit besprochenen Versuche sind zum Teil in Gemeinschaft mit Fräulein Dr. ZARUSKI, Herrn Dr. STAUFFER und Herrn cand. med. DUCRET durchgeführt worden. Erst nach Fertigstellung dieser Arbeit hatte ich Gelegenheit, die Arbeiten COCAS und seiner Mitarbeiter, die in diesem und dem vorigen Jahr erschienen sind, zu lesen. Ich habe aus ihnen ersehen, daß sich unsere Versuchsanordnungen zum Teil mit denjenigen dieser Autoren decken. Überall, wo dies der Fall ist, stimmen die Resultate, die unabhängig voneinander gewonnen wurden, vollständig überein, d. h. wir konnten die Experimente dieser Autoren, die vor den unseren angestellt und publiziert worden sind, vollständig bestätigen. Die hier in Betracht kommenden Versuche beziehen sich speziell auf den Heuschnupfen. Ich kann an dieser Stelle nicht auf alle Einzelbefunde zu sprechen kommen, welche diese Autoren vor uns erhoben haben. Ich möchte aber speziell darauf hinweisen, daß ihnen der Prausnitz-Küstnersche Versuch beim Heufieber gelungen ist, und zwar auch dann, wenn sie das Intervall zwischen den beiden Injektionen auf I Minute verkürzten. Auch die Feststellungen, die wir über das Verhalten von Antigen und Antikörper im 24-Stunden-Gemisch machen konnten, bestätigen die Befunde von COCA und seinen Mitarbeitern. Es würde den Rahmen dieser Zeitschrift weit überschreiten, wollte ich auf die sehr interessanten theoretischen Ausführungen COCAs eingehen, ich möchte aber an dieser Stelle ausdrücklich auf seinen dieses Jahr in den Archives of Pathology and Laboratory Medicine erschienenen zusammenfassenden Artikel verweisen.

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Jadassohn, W. Beiträge zum Idiosynkrasieproblem. Klin Wochenschr 5, 1957–1962 (1926). https://doi.org/10.1007/BF01710205

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