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Zur Pathogenese des Angina pectoris-Anfalles

  • O. Gagel
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Zusammenfassung

Da die Angina pectoris keine Krankheit im strengen Sinne des Wortes, sondern vielmehr ein Schmerzsyndrom darstellt, wird den pathogenetischen Erwägungen eine genaue Charakterisierung des Angina pectoris-Syndroms vorangestellt. Da das Angina pectoris-Syndrom ebenso wie von der Natur, vom Angriffspunkt, d. h. von der Lokalisation der pathogenen Noxe abhängt, erfolgt eine eingehende Beschreibung des Verlaufes der afferenten Herzfasern von Erfolgsorgan bis in die höchsten Abschnitte des Zentralorganes, denn jede an irgendeinem Punkte dieses langen Weges angreifende irritative Noxe kann einen Angina pectoris-Anfall auslösen. Aus der Natur und dem Angriffsort der irritativen Noxe ergibt sich auch die einzuschlagende, sei es medikamentöse, sei es chirurgische Therapie. Da in den letzten Jahren die chirurgische Behandlung der Angina pectoris wesentliche Fortschritte zu verzeichnen hat, wird auf diese genauer eingegangen. Hoffentlich ist aus dieser, wenn auch nur kurzen Darstellung zur Genüge zu ersehen, daß das Angina pectoris-Problem nicht allein die innere Medizin, sondern mindestens ebenso die Neurologie bewegt.

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© Springer-Verlag 1950

Authors and Affiliations

  • O. Gagel
    • 1
  1. 1.Nürnberg

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