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Beitrag zur Frage der Dicke von Erythrocytenmembranen unter physiologischen Bedingungen

  • G. Ruhenstroth-Bauer
  • K. Schmidt
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Mit der Dreispaltmethode gelingt es, die „optische Dicke“ von Erythrocytenmembranen, die in Salzlösungen aufgeschwemmt sind, zu messen; sie beträgt bei Kaninchen durchschnittlich 35,5 Å, die Streuung höchstens ±8,5 Å. Aus diesen Werten läßt sich die geometrische Dicke von nativartigen, wasserfreien Membranen berechnen. Sie beträgt durchschnittlich 197 Å, mit einer Materialstreuung von höchstens 46 Å. Aus der optischen Dicke läßt sich kein Schluß auf den Wassergehalt der Membranen ziehen.

     
  2. 2.

    Jugendliche Schatten haben die gleichen Durchschnittswerte und Streuungen. Demnach ist anzunehmen, daß auch die geometrische Membrandicke vom Alter der Erythrocyten unabhängig ist.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag 1954

Authors and Affiliations

  • G. Ruhenstroth-Bauer
    • 1
  • K. Schmidt
    • 1
  1. 1.Aus dem Max-Planck-Institut für Biochemie und dem Physikalischen Institut der Universität TübingenGermany

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