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Albrecht von Graefes Archiv für Ophthalmologie

, Volume 157, Issue 5, pp 452–458 | Cite as

Lichtsinnadaptation und intraoculare Ischämie

  • Claus Popp
  • Gert Durchschlag
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Nach intraocularen Ischämien von 30 sec Dauer zeigt sich in wenigen Minuten eine Rückkehr der Empfindlichkeit bis zum Ausgangswert. Darauf tritt eine für Stunden anhaltende sekundäre Reduktion der Empfindlichkeit auf. Das akute Versagen der Empfindlichkeit unter Ischämie wird als Synapsenblock gedeutet, die sekundäre Reduktion als Ausdruck einer Beeinträchtigung der Funktion großer Retinaganglienzellen.

     
  2. 2.

    Es besteht kein Anhalt anzunehmen, daß der Adaptationsvorgang selbst während der Ischämie beeinträchtigt ist.

     
  3. 3.

    Am ischämischen Auge ist die Wirksamkeit eines Lichtreizes auf den Adaptationsvorgang stark abgeschwächt.

     

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag 1956

Authors and Affiliations

  • Claus Popp
    • 1
    • 2
  • Gert Durchschlag
    • 1
  1. 1.Universitäts-Augenklinik KielKiel
  2. 2.Physiology. Institut der UniversitätWien

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