Archiv für Gynäkologie

, Volume 185, Issue 4, pp 452–468 | Cite as

Über das Verhalten des Schleimhautstromas bei der glandulär-cystischen Hyperplasie

  • Johannes Eckert
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Zusammenfassung

  1. 1.

    An 97 abradierten Uterusschleimhäuten bei glandulär-cystischer Hyperplasie wird gezeigt, eine wie wesentliche Rolle neben dem Drüsenbild die Beachtung des Stromaverhaltens bei der sog. funktionellen Uterusschleimhautdiagnostik spielt.

     
  2. 2.

    Vor allem erweist sich die Darstellung der argyrophilen Fasern als wertvolle Bereicherung der Diagnostik, besonders im Stadium III der glandulär-cystischen Hyperplasie (gemäß derRungeschen Einteilung).

     
  3. 3.

    Auf Grund unserer Untersuchungsergebnisse wollen wir die „glanduläre Hyperplasie“ von der eigentlichen glandulär-cystischen Hyperplasie als gesondertes Krankheitsbild schärfer trennen als dies bisher im Schrifttum üblich war, sie stellt kein „Übergangsstadium“ dar.

     
  4. 4.

    Andrerseits wird das Verhalten der Gitterfasern bei tatsächlichen Übergangsstadien aufgezeigt.

     
  5. 5.

    Es wird die Beobachtung mitgeteilt, daß das Stroma, von lokalen und mehr oder weniger ausgedehnten Stromaschrumpfungen abgesehen, mit zunehmendem Alter der Patientinnen immer kleinzelliger wird.

     
  6. 6.

    Es wird das Verhalten der Gitterfasern im Bereich der Rückbil-dungserscheinungen beschrieben, als da sind: Schrumpfung des Stromas, Ödem, Nekrose und hämorrhagische Infarzierungen.

     

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Copyright information

© J. F. Bergmann 1955

Authors and Affiliations

  • Johannes Eckert
    • 1
    • 2
  1. 1.Pathologisch-Anatomischen Institut des Städt. Krankenhauses BielefeldDeutschland
  2. 2.Universitäts-FrauenklinikWürzburg

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