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Archiv für Gynäkologie

, Volume 182, Issue 4, pp 529–538 | Cite as

Bestimmung der zirkulierenden Blutmenge vor und nach der Geburt mit Hilfe von radioaktivem Phosphor

  • Hans -Wolfgang Kayser
Article

Zusammenfassung

Bei 10 Frauen wurde unter der Geburt und am 3.–6. Wochenbettstage die zirkulierende Blutmenge mit Hilfe von radioaktivem Phosphor bestimmt. Die Untersuchungsmethode wurde nach eigenen Erfahrungen entwickelt und wird im einzelnen besprochen. Unter der Geburt besteht eine stärkere Vermehrung der zirkulierenden Blutmenge als bisher angenommen von durchschnittlich 1200 cm3 gegenüber der zirkulierenden Blutmenge im Wochenbett. Die innerhalb kürzester Zeit erforderliche Umstellung bedingt eine erhebliche Belastung des Kreislaufes. Unter diesem Gesichtspunkt bekommt der Blutverlust unter der Geburt einen neuen Aspekt. Die Schwangerschaft benötigt zuletzt 1/4 der zirkulierenden Blutmenge. Welcher Anteil auf den intervillösen Raum entfällt, soll in weiteren Versuchen geklärt werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1953

Authors and Affiliations

  • Hans -Wolfgang Kayser
    • 1
  1. 1.Universitäts-Frauenklinik KielKiel

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