Über die Regeneration der quergestreiften Muskulatur

Experimente an Kaninchen
  • Hans v. Gehlen
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Quergestreifte Muskulatur ist beim Kaninchen in Stücken von 1–2 cm Durchmesser und 2–5 mm Dicke mit Erfolg transplantierbar.

     
  2. 2.

    Das Einheilen der Transplantate geschieht nicht direkt, sondern nach vorheriger Degeneration auf dem Wege einer „heterotopen Regeneration“.

     
  3. 3.

    Die Regeneration erfolgt im wesentlichen nach „embryonalem Modus“.

     
  4. 4.

    Bei der ersten Anlage der aus den Sarkoblasten entstehenden Zellsäulen und Synzytien ist nicht die Funktion, sondern das umgebende Bindegewebe maßgebend für ihre Ausrichtung.

     
  5. 5.

    Die Funktion greift erst ein, wenn in den Synzytien Fibrillen gebildet sind.

     
  6. 6.

    Die neugebildeten Fasern des Transplantats bleiben dauernd erhalten.

     

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Schrifttum

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Copyright information

© Springer-Verlag 1937

Authors and Affiliations

  • Hans v. Gehlen
    • 1
  1. 1.Anatomischen Institut der Universitäten Hamburg und HeidelbergDeutschland

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