Der traumatisch bedingte primäre Hodenschaden

Mit 2 Textabbildungen
  • C. Schirren
Symposium VII Der Primäre Hodenschaden Samstag, den 20. April 1963 Nachmittags

Zusammenfassung

Der traumatisch bedingte primäre Hodenschaden verdient die besondere Aufmerksamkeit des Andrologen. In vielen Fällen von sogenannter Epididymitis liegt ursächlich ein Trauma-unter Umständen eine Hodentorsion — vor. Hier kann die richtige Therapie zu einer entscheidenden Wende beitragen, während bei Nichtberücksichtigung des Traumas bzw. der Torsion wertvolle Zeit verloren geht und der befallene Hoden nicht mehr zu retten ist.

Es wird eingehend auf die verschiedenen Möglichkeiten eines Traumas eingegangen. Dabei wird auch auf die sogenannten iatrogenen Traumen eingegangen, die durch unsachgemäße Herniotomie möglich sein können. Von 180 zum Teil doppelseitig operierten Fällen lag 49 mal eine Normobzw. Hypozoospermie vor. In allen anderen Fällen handelte es sich um eine Oligo- bzw. Azoo-Aspermie. Abschließend wird auf die versicherungsrechtliche Beurteilung von traumatischen Hodenschäden eingegangen und die besondere Fürsorgepflicht des Gesetzgebers in diesen Fällen hingewiesen.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1963

Authors and Affiliations

  • C. Schirren
    • 1
  1. 1.Hamburg

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