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Rhythmische Helligkeitsschwankungen von Leuchtfarbenflecken

  • Heinrich Remberg
Article

Zusammenfassung

Kleine Leuchtfarbenflecke, deren Lichtemission gleichmäßig ist, blinken, flackern oder leuchten ruhig je nach ihrem Abstand vom beobachtenden Auge. Diese Besonderheiten des Dämmerungssehens sind nach U. Ebbecke auf spontane Erregungsschwankungen des Sehfelds zurückzuführen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Unterschiedsschwelle eine Funktion der Lichtreizintensität ist (diese Funktion nimmt für mittlere Reizintensitäten die Form des Weberschen Gesetzes dR/R=k an), lassen sich der sprunghafte Wechsel von Hell und Dunkel=Blinken, das rhythmische Helligkeitsflackern und das ruhige Leuchten aus einem einzigen Grundvorgang ableiten, nämlich aus den rhythmischen Schwankungen der Erregbarkeit, die synchron den ganzen Bereich des Sehfelds erfassen.

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Literatur

  1. Ebbecke, U.: Pflügers Arch. 250, 3. Heft, 421 (1948).Google Scholar
  2. Trendelenburg, W.: Der Gesichtssinn. Berlin: Springer-Verlag 1943.Google Scholar
  3. Henning, H.: Die Aufmerksamkeit. Urban-Schwarzenberg 1925.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1950

Authors and Affiliations

  • Heinrich Remberg
    • 1
  1. 1.Frohnhausen/Dillkreis

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