Fresenius' Zeitschrift für analytische Chemie

, Volume 169, Issue 6, pp 406–410 | Cite as

Über die Verwendbarkeit verschiedener Rohrfüllungen zur Stickstoffbestimmung

  • Gerald Kainz
  • Leopold Hainberger
Originalabhandlungen

Zusammenfassung

In der vorliegenden Arbeit wird geprüft, inwieweit sich, verschiedene Oxyde als Rohrfüllung für die Stickstoffbestimmung eignen. Zur Testung haben wir Methan herangezogen, da es das resistenteste Bruchstück ist, das beim Abbau organischer Verbindungen entsteht. Die Versuche zeigen, daß die Wirksamkeit der Rohrfüllungen in folgender Weise zunimmt: NiO, CuO, Mn3O4, Co3O4, Pb3O4 und MnO2. Die Wirksamkeit der Rohrfüllung hängt, wie ein Vergleich mit den Zersetzungsdrucken der einzelnen Oxyde zeigt, vom Sauerstoffpartialdruck der Rohrfüllung ab. Es wird auch der Arbeitsbereich der einzelnen Rohrfüllungen angegeben. Dieser Bereich liegt zwischen der Temperatur, bei der Methan bereits quantitativ oxydiert wird und der Temperatur, bei der sich das Oxyd zersetzt. Bei der Zersetzung entstehen niedere Oxyde, die wesentlich weniger aktiv sind als das ursprüngliche Oxyd. Dies gilt besonders für MnO2 und Pb3O4, die sich daher für die Stickstoffbestimmung nicht eignen. Die beste Rohrfüllung ist derzeit das von Večeřa vorgeschlagene Co3O4, das Methan bei 660° C quantitativ oxydiert und bei dieser Temperatur noch hinreichend stabil ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1959

Authors and Affiliations

  • Gerald Kainz
    • 1
  • Leopold Hainberger
    • 1
  1. 1.II. Chemischen Institut der Universität WienÖsterreich

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