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Fresenius' Zeitschrift für analytische Chemie

, Volume 142, Issue 2, pp 102–108 | Cite as

Die photometrische Bestimmung des Eisens mit Bromwasserstoffsäure

  • Walter Nielsch
  • Gerhard Böltz
Originalabhandlungen

Zusammenfassung

Es wurde die Durchlässigkeitskurve von Eisenbromid in 56% iger Bromwasserstoffsäure mit Spektralphotometern mit Monochromatoreinrichtung aufgenommen. Die gefärbte Lösung hat im Bereich von 280–310 mμ und 365–490 mμ je ein Absorptionsmaximum. Auf Grund des Verlaufes der Durchlässigkeitskurve können sowohl verschiedene S-Filter als auch Hg-Filter bei der Messung im Elko II in Verbindung mit der Glühlampe oder Quecksilberlampe benutzt werden. Es wird gezeigt, daß man eine mindestens 51% ige Bromwasserstoffsäure anwenden muß, um von der Säurekonzentration unabhängige Extinktionswerte zu erhalten. Ein Ersatz der Bromwasserstoffsäure durch Natriumbromid ist nicht möglich. Kleine Mengen an konzentrierter Phosphorsäure oder Chlorwasserstoffsäure haben keinen Einfluß auf die Ausbildung der Extinktion unter den gewählten Meßbedingungen. Es wird gezeigt, daß das BEERsche Gesetz sehr streng erfüllt ist und mindestens in dem Bereich von 0,2–80 μg Eisen je ml Lösung Gültigkeit hat. Ein Temperatureinfluß auf die Ausbildung der Extinktion konnte unter den gewählten Meßbedingungen nicht festgestellt werden, da im Absorptionsmaximum gemessen wird. Die erhaltene Färbung ist zeitlich sehr konstant und hat sich bei Aufbewahrung im Dunkeln über Wochen nicht verändert.

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Literatur

  1. 1.
    Nielsch, W., u G. Böltz: vgl. diese Z. 142, 94 (1954).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1954

Authors and Affiliations

  • Walter Nielsch
    • 1
  • Gerhard Böltz
    • 1
  1. 1.Versuchsanstalt der Fürstlich Hohenzollernschen HüttenverwaltungLaucherthal

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