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Zeitschrift für Kinderheilkunde

, Volume 81, Issue 6, pp 660–674 | Cite as

Trachealintubation und Wechseldruckbeatmung bei atemgestörten Frühgeborenen

Erfahrungen bei Wiederbelebung und Atelektasenlösung
  • Ulrich Keuth
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Zusammenfassung

Direkte Laryngoskopie, Absaugen der Trachea und orale Intubation unter Sicht des Auges sowie apparative Beatmung beim atemgestörten Neuund Frühgeborenen sind Maßnahmen, denen der Kinderkliniker (im Gegensatz zum Geburtshelfer) z. T. noch abwartend gegenübersteht. Deshalb wird über die Erfahrungen berichtet, die wir bei ihrer praktischen Anwendung vorwiegend an Frühgeborenen aller Gewichtsklassen sammeln konnten.

Nach eingehender Erläuterung der Technik der genannten Eingriffe wird ihre Indikation abgegrenzt an Hand der Darstellung unseres gesamten Schemas der Therapie der Atemstörungen des Neu-und Frühgeborenen, Wirkungsweise und Ergebnisse werden besprochen.

Die Erfolge der direkten endolaryngealen und trachealen Manipulationen und Beatmung bei der Wiederbelebung (nicht Dauerbeatmung) sonst hoffnungsloser, therapieresistenter Fälle sind eindeutig, zumal bei Berücksichtigung der negativen Auslese, welche die in Behandlung des Pädiaters gelangenden Fälle gegenüber denen des Geburtshelfers meist darstellen. Die Ergebnisse bei der Atelektasenlösung sind, besonders bei stärker unreifen Kindern, nicht so überzeugend, jedoch keineswegs ungünstig. Unter Vermeidung von schädlicher Überaktivität ist daher eine weitere Verbreitung und etwas breitere Anwendung der Methodik auch in Händen des Pädiaters zu empfehlen, zumal bei entsprechend guter Technik die Eingriffe leicht und schonend sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1958

Authors and Affiliations

  • Ulrich Keuth
    • 1
  1. 1.Universitäts-Kinderklinik KölnKölnDeutschland

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