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Boucher, David: Appropriating Hobbes. Legacies in Political, Legal, & International Thought, 256 S., Oxford UP, Oxford u. a. 2018.

  • Peter SchröderEmail author
Rezension Politikwissenschaft

Thomas Hobbes’ politische Schriften gaben seit jeher Anlass zu kontroverser Deutung. Er gehört fraglos zu den wichtigsten und unbequemsten politischen Denkern. Die Studie von David Boucher untersucht an einigen Fallbeispielen, wie und warum Hobbes’ politische Philosophie aufgenommen wurde. Die von Boucher vorgetragene Analyse weist ihn als einen zumeist umsichtigen Interpreten von Hobbes aus. Aber über Hobbes und sein Werk erfährt man hier kaum Neues, denn das Ziel der Studie liegt darin, den Aneignungsprozess zu verstehen, der häufig auch zu Ummünzungen Hobbes’scher Positionen führte.

Das Buch gliedert sich in acht Kapitel. Das einleitende, nicht nummerierte Kapitel („Introduction: Appropriating Hobbes in Context“) resümiert in einer knappen Skizze die wesentlichen Gesichtspunkte von Hobbes’ politischem Denken im Hinblick auf die unterschiedlichen methodologischen Interpretationsansätze. Das erste Kapitel untersucht die „Philosophical Idealists“ und ihre Rezeption von Hobbes. Sehr...

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© Gesellschaft zur wissenschaftlichen Förderung politischer Literatur e.V. and the Author(s) 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.LondonGroßbritannien

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