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Neue Politische Literatur

, Volume 64, Issue 3, pp 563–565 | Cite as

Didi-Huberman, Georges: Die Namenlosen zwischen Licht und Schatten, 295 S., Fink, München/Paderborn 2017 (franz. 2012).

  • Cornelia BrinkEmail author
Rezension Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft
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Georges Didi-Huberman ist Philosoph und Kunsthistoriker. An der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris forscht er zu Verbindungen, die zwischen Bildern, Worten und Politik bestehen. Deutschen Leser_innen ist Didi-Huberman durch sein Buch über „Die Erfindung der Hysterie“ 1997 bekannt geworden und 2007 über „Bilder trotz allem“, eine Studie zu vier Fotos vom Vernichtungsprozess in Auschwitz-Birkenau, die Häftlinge heimlich aufnehmen konnten. Didi-Huberman hat mehr als dreißig Bücher zur Geschichte und Theorie des Bildes publiziert. Die enormen Kenntnisse, die damit in „Die Namenlosen zwischen Licht und Schatten“ einfließen, und sein sehr eigener Zugang zu visuellen Überlieferungen bieten immer wieder neue und überraschende Einsichten. Gleichzeitig machen die vielen Bezüge auf ganz unterschiedliche Denkrichtungen die Lektüre nicht einfach. Die Leser begegnen neben Theoretikern – wie Walter Benjamin, Hannah Arendt oder Jean-Luc Nancy –, Dichtern, Malern und Fotografen, die...

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© Gesellschaft zur wissenschaftlichen Förderung politischer Literatur e.V. and the Author(s) 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Freiburg i.Br.Deutschland

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