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Neue Politische Literatur

, Volume 64, Issue 3, pp 657–659 | Cite as

Hess, Andreas: Tocqueville and Beaumont. Aristocratic Liberalism in Democratic Times, 153 S., Palgrave Macmillan, Basingstoke/New York 2018.

  • Skadi Siiri KrauseEmail author
Rezension Politikwissenschaft
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Das öffentliche und wissenschaftliche Interesse an den Schriften von Alexis de Tocqueville (1805–1859) ist ungebrochen. Viele Interpreten der letzten Jahre haben sich der Vielschichtigkeit von Tocquevilles Werk verschrieben. Dazu gehört auch Andreas Hess, Professor für Soziologie an der University Dublin, der 2016 als Autor von „The Political Theory of Judith N. Shklar. Exile from Exile“ hervorgetreten ist. In seinem neuen Buch „Tocqueville and Beaumont. Aristocratic Liberalism in Democratic Times“ durchbricht er eine typische Einseitigkeit im Fokus auf Tocqueville, indem er zeigt, dass dessen Wirken und Werk als Teil einer lebenslangen Freundschaft und Zusammenarbeit mit Gustav de Beaumont verstanden werden muss. Freilich war Beaumont nicht der einzige intellektuelle Freund, den Tocqueville hatte. Er pflegte unter anderem intensive Freundschaften zu Louise de Kergorlay, John Stuart Mill und William Nassau Senior. Aber Beaumont, und nur Beaumont, begleitete ihn auf seinen Reisen nach...

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© Gesellschaft zur wissenschaftlichen Förderung politischer Literatur e.V. and the Author(s) 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.HalleDeutschland

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