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Keramische Zeitschrift

, Volume 71, Issue 6, pp 52–55 | Cite as

Stephan Schmidt: "Wir sind Qualitätsführer, nicht Preisführer."

Interview
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Keramische Zeitschrift: Werfen wir einen kurzen Blick auf ihren Lebenslauf: Wie sind sie fachlich in die Werkstofftechnik eingestiegen?

Stephan Schmidt: Mir persönlich war der praktische Bezug schon immer sehr wichtig. Ich habe schon als Jugendlicher begonnen, in den Ferien bei uns im Labor zu arbeiten. Am Anfang waren das natürlich eher einfache Tätigkeiten wie Absiebung und Korngrößenanalyse. Ich habe einfach ein bisschen im Labor mitgeholfen. Aber das hat mir immer Spaß gemacht. Ich brauche, ganz salopp gesagt, schmutzige Finger. Und ich wollte gerne immer auch den Prozess dahinter verstehen. Deswegen hat es mich dann auch nach Höhr-Grenzhausen verschlagen an den Westerwaldcampus. Parallel zum Studium habe ich gleich am ersten Tag schon eine Lehre als Stoffprüfer in der Keramik angefangen. Das ging ganz gut. Es war natürlich sehr zeitaufwendig, ich habe dann morgens studiert und mittags gearbeitet. Aber das gab mir eben noch diesen großen praktischen Bezug. Danach bin ich mit meiner...

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