Advertisement

Wer hat was zu schultern?

Ein psychosomatischer Kommentar
  • Helmut MilzEmail author
Schwerpunkt
  • 3 Downloads

Evolutionär hat sich die menschliche Schulter mit dem aufrechten Gang als flexibles Gelenk zur Jagd und zur Verwendung von Wurfgeschossen entwickelt. Die außerordentliche Beweglichkeit des Schultergelenks (Verbindung zwischen Clavicula und Humerus), in Verbindung mit dem Akromioklavikulargelenk, wird aber nur durch wenige muskuläre und sehnige Strukturen sowie Schleimbeutel gewährleistet. Diese sind bei dauerhafter Über- und Fehlbelastung dementsprechend verletzungs- oder schmerzanfällig.

Die Nachbarschaft der Schulterstrukturen zum Hals-Nacken-Kopf- und zum HWS-BWS-Thoraxbereich bindet diese in die Bewegungsmuster der Schultern ein. Beide oben genannten Bereiche sind stark mit emotionalen Prozessen verknüpft. Bei Ängsten spürt man „die Faust im Nacken“, werden die Schultern unbewusst schutzsuchend hochgezogen („den Kopf einziehen“), gleichzeitig drehen die Arme in einer Innenrotationsbewegung die Schultern nach vorne. Bei depressiven Verstimmungen besteht die Tendenz „den Kopf hängen...

Who is carrying what on his/her shoulders?

A psychosomatic comment

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

H. Milz gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Für diesen Beitrag wurden von den Autoren keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.

Literatur

  1. 1.
    Milz H (2019) Der eigen-sinnige Mensch. Körper, Leib und Seele im Wandel. AT-Verlag, Aarau/MünchenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.MarquartsteinDeutschland

Personalised recommendations