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Pflegezeitschrift

, Volume 71, Issue 11, pp 8–8 | Cite as

Jubiläumsfeier in Hamburg

Mit neuen Konzepten zu Wohnen und Betreuung im Alter in die Zukunft
  • Springer Medizin
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© Heerlein- und Zindler-Stiftung

Im Zentrum von Hamburg, im belebten Stadtteil St. Georg, liegt das Backsteingebäude der Heerlein- und Zindler-Stiftung. Die gemeinnützige Stiftung bietet hier eine vollstationäre Wohn-Pflege-Einrichtung mit 55 Plätzen sowie 106 Mietwohnungen, in denen vorrangig Senioren leben. Im September feierte die Stiftung ihren 125. Geburtstag. Auch Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks nahm an den Feierlichkeiten teil und würdigte die Arbeit der Stiftung in ihrem Grußwort: „Damit man auch im Alter gut und selbstbestimmt in Hamburg leben kann, brauchen wir altersgerechte Wohn- und Versorgungsangebote in allen Stadtteilen. Ältere Menschen sollen professionell unterstützt werden, wenn sie Hilfe benötigen. Aber auch die Möglichkeit haben, aktiv als Teil der Gesellschaft, gerade in der Nachbarschaft und im Quartier eingebunden zu sein. Diese Ziele, insbesondere auch die Entwicklung von Unterstützungsformen im Quartier, verfolgt auch die Heerlein- und Zindler-Stiftung in besondere Weise — und dies bereits seit nunmehr 125 Jahren. Dank der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet die Stiftung damit ein tolles Vorbild für Projekte in der Stadt.“

Auch nach 125 Jahren hat die Stiftung noch große Pläne für die Zukunft: Nach der anstehenden Modernisierung der Wohnanlage wird diese zukünftig Servicewohnen bieten, es entstehen zudem Wohngemeinschaften in verschiedenen Größen sowie drei Großwohnungen für jeweils neun Personen, die als selbstorganisierte Wohn-Pflege-Gemeinschaften konzipiert sind. Eine dieser Wohn-Pflege-Gemeinschaften wird ausschließlich für Menschen mit Demenz zur Verfügung stehen. Ein großer Gemeinschaftsraum, in dem Veranstaltungen für Bewohner, aber auch Nachbarn angeboten werden, soll zur Öffnung der Anlage nach außen genutzt werden. Eine Gestaltung des Innenhofes mit Sitzecken und Angeboten wie Hochbeeten, Mobilitätserhaltungsgeräten, einer Grillecke und Schachfeldern soll Begegnungen ermöglichen und Isolation vermeiden. Außerdem soll auch weiterhin ein Teil der Wohnungen öffentlich gefördert und mietpreisgebunden für Menschen mit niedrigem Einkommen angeboten werden.

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