Advertisement

Pflegezeitschrift

, Volume 71, Issue 9, pp 44–48 | Cite as

Ein dritter Ort des Lernens

Konzeption und Implementierung praxisorientierter Lernmethoden

  • Gudrun Mörzinger
Pflegepädagogik
  • 70 Downloads

Zusammenfassung

Mit dem Bewusstsein der Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen und dem Hintergrundwissen von Konsequenzen, die durch Fehler und Schäden am Patienten entstehen, entwickelt sich eine Argumentationsgrundlage für die Implementierung zusätzlicher Lernkonzepte. Handlungsorientiertes Lernen bildet einen Benefit für Auszubildende, Mitarbeiter, Patienten und Klinikbetreiber. Gerade der Lernbereich Training und Transfer, der als Bindeglied der beiden ersten Lernorte fungiert, fördert durch systematische Trainings und gezielte Reflexion den Wissenstransfer zwischen den beiden Lernorten. Mit der gesetzlichen Vorgabe sind auf curricularer Basis Rahmenbedingungen zur Umsetzung zu gestalten, relevante Stakeholder zu involvieren, Netzwerke zu entwickeln und Verantwortungen festzulegen. Entscheidend sind die Entwicklung einer gemeinsamen Vision und die Ableitung von Maßnahmenpaketen, um eine strukturierte Umsetzung zu ermöglichen. Es bedarf definierter und gelebter Strukturen sowie standardisierter Prozesse, welche anhand qualitätssichernder Instrumente implementiert werden.

Schlüsselwörter

Ulcus cruris Lernkonzept Training und Transfer Lernort Implementierung 

Literatur

  1. Landwehr N. (2002): Der dritte Lernort. In: Goetze W. Et al. (Hg.): Der dritte Lernort. Bildung für die Praxis, Praxis für die Bildung. Hep, Bern, 37–71Google Scholar
  2. Meyer-Hänel P. Umbescheidt R. (2006): Der Lernbereich Training und Transfer. Antworten auf die Transferproblematik durch den 3. Lernort in der Ausbildung dipl. Pflegefachfrau/dipl. Pflegefachmann HF. In: Printernet. (2006) S. 276–286Google Scholar
  3. Slavomirski L. et al. (2017): The economics of patient safety Strengthening a value-based approach to reducing patient harm at national level. https://www.oecd-ilibrary.org/social-issues-migration-health/the-economics-of-patient-safety_5a9858cd-enGoogle Scholar
  4. Siebert H. (2009): Didaktisches Handeln in der Erwachsenenbildung. Didaktik aus konstruktivistischer Sicht. Ziel Verlag. AugsburgGoogle Scholar
  5. Hegeholz D. (2008): Praxisorientierte Ausbildungskonzepte in der Pflege am Beispiel Kontinenzförderung. In: Nussbaumer G. von Reibnitz C. (Hg.): Innovatives Lehren und Lernen. Konzepte für die Aus- und Weiterbildung von Pflege- und Gesundheitsberufen. Huber. Bern, 67–76.Google Scholar
  6. Becker M. (2013): Personalentwicklung. Bildung, Förderung und Organisationsentwicklung in Theorie und Praxis. Schäffer-Pöschl, 6. Auflage, Stuttgart.Google Scholar
  7. Ihle J. (2011): Der Weg des Wissens ans Patientenbett. Ausbildungsfördernde Strukturen und Prozesse in der Pflegepraxis. In: Sittner E. (Hg.): Wie wird Wissen zum Können. Die praktische Ausbildung in der Pflege als gemeinsamer Auftrag von Theorie und Praxis. Facultas. Wien, 11–31.Google Scholar
  8. Rall M. (2011): Simulations- Team Training. Warum, wie wo? Tübinger Patientensicherheit und Simulationszentrum, Universitätsklinikum Tübingen. https://docplayer.org/7871458-Simulations-team-training-warum-wie-wo-marcus-rall.htmlGoogle Scholar
  9. Rall M. (2017): Simulations- Instruktorenkurs „In Fact“. In Pass Patientensicherheit. Institut für Patientensicherheit und Teamtraining GmbH & Kreiskliniken Reutlingen. Unveröffentlichtes ManuskriptGoogle Scholar
  10. Hofer D. (2006): LTT Konzept. Lernbereich Training und Transfer. BildungszentrumGoogle Scholar
  11. Rechtsinformationssystem (2016): Anlage 2. Ausbildung Pflegefachassistenz. https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40187400/II_301_2016_Anlage_2.pdf
  12. Gonon P. (2002): Die Geschichte des dritten Lernorts. In: Goetze W. Et al. (Hg.): Der dritte Lernort. Bildung für die Praxis, Praxis für die Bildung. Hep, Bern, 21–36.Google Scholar
  13. Fiege M. (2016): Warum lohnt sich Simulation für eine medizinische Einrichtung? Klinikum Itzehoe. Präsentation im Rahmen der InSim 2016 in Dresden, veranstaltet durch InPass, Institut für Patientensicherheit und Teamtraining GmbH.Google Scholar

Literatur

  1. Eine umfangreiche Literaturliste erhalten Sie auf Anfrage bei der Autorin oder zum Download auf www.springerpflege.de

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Ordensklinikum Linz ElisabethinenLinzÖsterreich

Personalised recommendations