Advertisement

Pflegezeitschrift

, Volume 71, Issue 8, pp 3–3 | Cite as

Liebe Leserinnen und Leser,

  • Springer Medizin
Editorial

in den letzten Wochen vor Erscheinen dieser Ausgabe ging es phasenweise hoch her: ob Personaluntergrenzen oder Pflegeausbildung — es wird um Lösungen gerungen. Dabei darf vorausgesetzt werden, dass alle Akteure ein gemeinsames Ziel verfolgen: die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung. Wie diese auch künftig zu gewährleisten ist, scheint jedoch durchaus diskussionsfähig zu sein. Das spiegelt sich auch in diesem Heft wider und der Schwerpunkt Kinderkrankenpflege macht es besonders spannend.

So beschreiben unsere Autoren Marianne Brunner und PD Dr. med. Matthias Henschen, wie sich die neue G-BA-Richtlinie in der Neonatologie auswirkt und was dies für die intensivmedizinische Praxis bedeutet (Seite 10); die verbändeübergreifende Arbeitsgruppe „Pflegepersonaluntergrenzen in der stationären Kinder- und Jugendmedizin“ fordert, bei den noch ausstehenden Beschlüssen die Pädiatrie zu berücksichtigen. Wir haben nachgefragt bei Prof. Dr. Andreas Trotter (Seite 14). Zu den Konsequenzen des Pflegeberufereformgesetzes für die Kinderkrankenpflege beziehen Ulrika Gehrke und Beate Katthöfer vom Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland (BeKD e.V.) Position (Seite 46).

Ein Berufsfeld, in dem Pflege auf Augenhöhe agiert ist die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen. Dr. Robert Jaeschke und Birgit Outzen beschreiben, welch zentrale Rolle die Pflege hier spielt (Seite 24). Pflegende sind Ansprechpartner, Vertraute und als Unterstützer stets an der Seite der jungen Patienten und ihrer Angehörigen. Ähnliches gilt in der Sterbebegleitung. Welche Voraussetzungen Pflegende in der Palliative Care mitbringen müssen, zeigt die Gießener Sterbestudie, die Prof. Dr. Wolfgang M. George vorstellt (Seite 54). Eines der Ergebnisse: als ihre wichtigste Ressource nennen die Teilnehmenden persönliche Werte.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht in der Pflege und halten Sie auf dem Laufenden, auch im Internet (www.springerpflege.de) und auf Facebook und Twitter.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihre

Auszeit: Tag der Erholung

Dieser — vielleicht etwas kurios anmutende — „Feiertag“ scheint wie gemacht für die Pflege. Zwischen politischer Diskussion, Personalnotstand und Stress auf Station wäre eine kleine Auszeit doch wunderbar!

Am 15. August ist der Tag der Erholung. Nutzen Sie diesen Tag: Hinlegen, entspannen, abschalten! Laut deutscher Enzyklopädie versteht man unter Erholung den Wiederaufbau von erschöpftem körperlichen und/oder geistigen Leistungsvermögen oder verbrauchten seelischen Kräften. Also: nichts wie ab in den nächsten Wellness-Tempel oder auf die blühende Sommerwiese.

© StefanieB. stock.adobe.com

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Springer Medizin

There are no affiliations available

Personalised recommendations