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Pflegezeitschrift

, Volume 71, Issue 6, pp 40–40 | Cite as

Förderung eines neuen Graduiertenkolleg für Gesundheitsberufe

Wissenschaftliche Untersuchung von interprofessionellen Projekten
  • Springer Medizin
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Die Robert Bosch Stiftung fördert ein neues Graduiertenkolleg „Interprofessionelle Lehre in den Gesundheitsberufen“ als Kooperationsprojekt der Universität Osnabrück und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München mit 1,1 Mio. Euro. Es bietet zwölf Nachwuchswissenschaftlern der Ergotherapie, Logopädie, Medizin, Pflege und Physiotherapie vom Oktober 2018 an die Möglichkeit, mit Forschungsprojekten zur Interprofessionellen Lehre zu promovieren. Durch die Promotionsprojekte sollen interprofessionelle Ausbildungswege sowie die interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen theoriegeleitet erforscht und weiterentwickelt werden. Die Dissertationen sollen bis zum Jahr 2021 entstehen. Die Kollegiaten werden in interprofessionellen Tandems zwischen den beiden Universitäten ihre Promotionsprojekte in jeweils einem der drei Themenbereiche Vermittlung und Lehre, Prüfung interprofessioneller Kompetenzen und Evaluation interprofessioneller Lehr- und Praxiskonzepte verfolgen. In ihrem Forschungsprozess werden sie durch ein zielgerichtetes Qualifizierungsprogramm mit regelmäßigen Workshops, Kolloquien, Betreuungsgesprächen sowie internationalen Exkursionen unterstützt. Die zentrale Koordinierung des Kollegs erfolgt durch die Universität Osnabrück.

© Universität Osnabrück

Das Graduiertenkolleg ist in Osnabrück am Institut für Gesundheitsforschung und Bildung, Abteilung „Didaktik der Gesundheits- und Humandienstleistungsberufe“ (Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Walkenhorst) und in München am Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin (Projektleitung: Prof. Dr. Martin Fischer, MME) verortet. Die Ausschreibung der Stipendien und das Bewerbungsverfahren für Interessierte beginnen voraussichtlich im Mai 2018.

Literatur

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