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Orthopädie und Unfallchirurgie

, Volume 9, Issue 2, pp 72–72 | Cite as

Kompendium Orthopädische Bildgebung

  • Hartmut Gaulrapp
Prisma Rezensionen
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Mar-André Weber, Nikolaus Streich (Hrsg)

Kompendium Orthopädische Bildgebung

Springer Berlin

2017, 472 S., über 1.500 Abb., 129,99 €

ISBN 978-3-662-50524-3

Orthopäden und Unfallchirurgen sollen kompetent radiologische Untersuchungen anfordern und eigenständig Aufnahmen beurteilen, Radiologen die geeignete Bildgebung durchführen und die klinische Fragestellung beantworten lernen. Der Dialog zwischen diesen beiden Fachgruppen liegt den Herausgebern besonders am Herzen.

Den Anfang macht gut gegliedert die Tumororthopädie. Dass Bildgebung vor und nach Endoprothetik große Erfahrung erfordert, vermittelt das zweite Kapitel, MRT und Sonografie fehlen jedoch. Kapitel zu Schulter, Ellenbogen und Hand folgen, wobei Röntgen, Sonografie, MRT und CT je nach Indikation in vielen Bildern zeigen, wie die Diagnosestellung erleichtert wird. Auch dem Leistenschmerz und kindlichem/jugendlichem Hüftgelenk werden je ein Kapitel gewidmet und ebenso dem Kniegelenk (ohne Sonografie) sowie Knorpelläsionen am Kniegelenk. An Fuß und Sprunggelenk werden ligamentäre und knöcherne Läsionen abgehandelt, okkulte Störungen (z. B. Knochenödeme, Osteochondrosis dissecans) aber nicht ausreichend dargestellt. Ein Kapitel zur Vielfalt von Wirbelsäulenveränderungen schließt den regionalen Teil. Septisch bedingten Störungen gilt ein eigener verdienstvoller Abschnitt. Kapitel zu Pseudarthrosen und Querschnittsyndromen schließen das Buch.

Für die ärztliche Ausbildung in O und U wie auch den schnellen kompetenten Überblick ist das vorliegende Buch hervorragend geeignet und zu empfehlen.

Copyright information

© DGOU und BVOU 2019

Authors and Affiliations

  • Hartmut Gaulrapp
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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