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Orthopädie und Unfallchirurgie

, Volume 9, Issue 2, pp 24–24 | Cite as

Krankenhausnotaufnahmen bleiben unterfinanziert

  • Susanne Herda
  • Swetlana Meier
Aus unserem Fach Weiter- und Fortbildung
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Die finanzielle Situation der Notaufnahmen ist angespannt. Darauf weist die DGOU in ihrer Pressemitteilung vom 12. Februar 2019 hin. Grundsätzlich begrüßt sie die zusätzlichen Mittel für Notaufnahmen im Rahmen des Notfallstufenkonzeptes des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Die Fachgesellschaft weist jedoch darauf hin, dass es auch mit den neuen Zuschlägen für die an der Notfallversorgung teilnehmenden Kliniken bei einer Unterfinanzierung der Notaufnahmen bleiben wird. Zudem spricht sie sich für die Teilhabe von Orthopäden und Unfallchirurgen an der Notaufnahme-Leitung aus. Denn durchschnittlich ein Drittel der Diagnosen in der Notaufnahme betreffen das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie. Eine Studie (doi.org/10.1007/s00113-018-0577-5) zeigt zudem jetzt erstmals genaue Zahlen für eine Großstadt: Im Untersuchungsgebiet München mussten 43 % der Notfallpatienten am Muskel-Skelett-System behandelt werden. Bei den meisten Fällen handelt es sich um Verletzungen. „O und U ist ein wesentlicher Bestandteil in der Notfallmedizin. Dem müssen wir mit orthopädischer und unfallchirurgischer Fachkompetenz und gut ausgestatteten Notaufnahmen begegnen“, sagt Prof. Dr. Paul Alfred Grützner, Präsident der DGOU und der DGU.

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet am 13. Februar 2019 über die finanzielle Situation von Deutschlands Notaufnahmen.

© DGOU

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© DGOU und BVOU 2019

Authors and Affiliations

  • Susanne Herda
    • 1
  • Swetlana Meier
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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