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Orthopädie und Unfallchirurgie

, Volume 9, Issue 2, pp 8–8 | Cite as

TSVG

Aktuelles in Kürze
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Am 14. März hat der Deutsche Bundestag das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) verabschiedet, das Ende April in Kraft treten soll. Für die ambulante Versorgung heißt das:
  • Die bundesweiten Terminservicestellen (TSS) sollen zeitnah Termine zu Haus- und Fachärzten sowie Psychotherapeuten vermitteln.

  • Ausbau der Bereitschaftsdienstnummer 116117 und des entsprechenden Online-Angebots zu einem Rund-um-die-Uhr-Service für dringende medizinische Fälle, inklusive einer entsprechenden Lenkung der Patienten in die passende Versorgungsebene

  • Ein Mindestangebot von 25 Sprechstunden bei Niedergelassenen sowie Einführung einer „offenen Sprechstunde“ bei bestimmten Fachärzten

  • Honorarzuschläge beziehungsweise extrabudgetäre Vergütung für bestimmte ärztliche Leistungen, etwa für von der TSS vermittelte Patienten und im Rahmen der „offenen Sprechstunde“

  • Elektronische Patientenakte für alle gesetzlich Versicherten bis 2021

Der KBV-Vorstand begrüßte, dass der Grundsatz „mehr Leistungen erfordern auch mehr Geld“ nun in einem Gesetz verankert sei. „Noch besser wäre aus Sicht der Ärzteschaft allerdings gewesen, statt der vielen komplizierten kleinteiligen Regelungen einfach die Grundleistungen auszubudgetieren“, sagte Dr. Andreas Gassen.

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© DGOU und BVOU 2019

Authors and Affiliations

  • red
    • 1
  1. 1.

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