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Orthopädie und Unfallchirurgie

, Volume 9, Issue 2, pp 8–8 | Cite as

Hygiene rettet Leben in Nepal

Aktuelles in Kürze
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In einigen Krankenhäusern Nepals beträgt die Infektionsrate nach einer Operation über 20 %. Gleichzeitig ist der chirurgische Bedarf im Bereich O und U sehr hoch. Zusammen mit Prof. Dr. Bernhard Graf, Regensburg, und Partnern am Dhulikhel Hospital in Kathmandu hat Prof. Dr. Tobias Renkawitz, Bad Abbach, ein Hygieneprogramm entwickelt, um in Nepal die Zahl der vermeidbaren Wundinfektionen und die postoperative Sterblichkeit zu reduzieren. Für sein ehrenamtliches Engagement in diesem und anderen Projekten wurde Renkawitz im November 2018 von der Stiftung Gesundheit aus Hamburg mit dem „Dr. Pro Bono“-Siegel ausgezeichnet — eine Anerkennung für „Ärzte mit Herz“, die ihre Fachkunde im Ehrenamt einsetzen, um bedürftige Menschen zu unterstützen.

Die nepalesischen Hygieneschwestern Sulekha Shresta (2. v. li.) und Bedana Maharjan (2. v. re.) fahren nach einem vierwöchigen Aufenthalt in Regensburg als Multiplikatorinnen zurück in ihr Land. Zum Abschluss ihrer Hospitation gab es ein Zertifikat von PD Dr. Michaela Huber, Prof. Dr. Tobias Renkawitz und Prof. Bernhard Graf (v. li.).

© Beutler / Universitätsklinik Regensburg

Gegenüber der OUMN-Redaktion warb er für das Programm „Klinikpartnerschaften“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Else Kröner-Fresenius-Stiftung, das auch das Regensburger Projekt finanziell mit Drittmitteln unterstützt.

Copyright information

© DGOU und BVOU 2019

Authors and Affiliations

  • red
    • 1
  1. 1.

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