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Orthopädie und Unfallchirurgie

, Volume 8, Issue 4, pp 80–80 | Cite as

Arthrose: Nährstoffe und Bewegung tun kranken Gelenken gut

  • Springer Medizin
Industrieforum
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Arthrose gilt bei über 50-Jährigen als häufigste Gelenkerkrankung. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass zunehmend auch jüngere Menschen mit dieser Diagnose konfrontiert werden [Badley EM et al. Arthritis Care Res 2017;69(12):1818 – 25]. Bei der letzten untersuchten Generation (zwischen 1965 und 1975 Geborene) wurde eine Arthrose bereits mit durchschnittlich 46 Jahren diagnostiziert. In der Referenzgruppe der Kriegsgeneration (1935 – 1945) lag dieser Zeitpunkt noch bei etwa 74 Jahren. Zu den Ursachen für das gesunkene Arthroserisikoalter zählen das Übergewicht und die damit verbundene Gelenkbelastung. Auch können proinflammatorische Prozesse im viszeralen Fettgewebe bei adipösen Menschen zu Gelenkschäden führen. Zum anderen steigt durch (einseitige) sportliche Belastung oder durch Verletzungen von Gelenkstrukturen auch das Risiko, bereits in vergleichsweise jungem Alter arthrotische Beschwerden zu entwickeln. Grundsätzlich wird jedoch regelmäßige, gelenkschonende Bewegung auch bei manifester Arthrose als durchaus sinnvoll erachtet. Dies gilt besonders in Kombination mit ausgewogener Ernährung, die durch eine Nährstoffkombination ergänzt werden kann.

Dass nutritive Therapiekonzepte wie die ergänzende bilanzierte Diät Orthomol arthroplus einen ernährungsmedizinischen Nutzen haben kann, wurde in einer Studie nachgewiesen [Heisel J et al. Orthop Unfallchir Prax 2015;4(7 – 8):388 – 94]. Als primäres Zielkriterium für die Wirksamkeit galt der Anteil der Therapie-Responder (Lequesne-Index-Reduktion um mindestens 3 Punkte sowie ärztliches Gesamturteil „sehr gebessert“ oder „gebessert“). Nach drei Monaten lag der Responder-Anteil in der Verumgruppe (Per-Protocol-Kollektiv) bei 59,4 % gegenüber 43,8 % in der Placebogruppe (p = 0,008). Am Behandlungsende hatten sich die klinischen Beschwerden von 71,9 % der Verumpatienten (vs. 53,6 % der Placebopatienten; p < 0,01) „sehr gebessert“ beziehungsweise „gebessert“.

Bei Arthrose werden durch degenerative intraartikuläre Prozesse der Gelenkknorpel, die Gelenkinnenhaut und der Knochen geschädigt. Die spezielle Nährstoffkombination in Orthomol arthroplus enthält die synergistischen Knorpelbestandteile Glucosamin- und Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure und Kollagenhydrolysat. N-Acetylcystein, Kalzium, Magnesium sowie die Vitamine D3, K1, C und B6 unterstützen zusätzlich den Knorpel- und Knochenstoffwechsel. Omega-3-Fettsäuren und Antioxidanzien haben entzündungshemmende Eigenschaften.

Literatur

  1. Nach Informationen von OrthomolGoogle Scholar

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Authors and Affiliations

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