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Orthopädie und Unfallchirurgie

, Volume 8, Issue 4, pp 3–3 | Cite as

DGOU und DKOU werden internationaler

  • Springer Medizin
Editorial
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Prof. Dr. Christoph Josten aus Leipzig (li.) und Prof. Dr Klaus-Peter Günther aus Dresden koordinieren als Leiter des RIA den internationalen wissenschaftlichen Austausch.

© DGOU

Zehn erfolgreiche Jahre DGOU haben dazu geführt, dass die medizinischen Leistungen unserer Mitglieder international verstärkt wahrgenommen werden. Es gibt vielfältige Aktivitäten unserer Mitglieder, Gruppierungen und Vereine, die einen regen wissenschaftlichen Austausch auf fast allen Kontinenten betreiben. Darüber hinaus haben wir im Verlauf der letzten Jahre zahlreiche korrespondierende Mitglieder und Ehrenmitglieder unterschiedlicher Spezialitäten und Nationalitäten an unsere Gesellschaften (DGOU, DGOOC, DGU) und unseren Berufsverband (BVOU) binden können. Um diese Kontakte zu koordinieren wurde 2015 das „Referat Internationale Angelegenheiten“ (RIA) von der DGOU und dem BVOU als ständige Einrichtung gegründet.

Das RIA bearbeitet Themen mit internationalem Bezug. Zu den Aufgaben des RIA gehören unter anderem die Darstellung, Koordination und Priorisierung von Kontakten sowie Aktivitäten mit internationalen Dach- und Fachgesellschaften, die Information und Beratungen der Vorstände hinsichtlich wichtiger internationaler Entwicklungen in O und U, aber auch die Bearbeitung von Weiterbildungsinhalten und Curricula zwischen den Institutionen auf EU-Ebene. Nicht zuletzt gehören auch die Koordination von Projekten im Bereich der Dritten Welt sowie die Begleitung von Fellowships und Austauschprogrammen zu den wichtigen Aufgaben des RIA.

Das Referat setzt sich aus vom Vorstand benannten Mitgliedern aus DGOOC, DGU und BVOU mit starker internationaler Vernetzung, Mitgliedern aus den Sektionen, einem Mitglied des Jungen Forums sowie einem von der DGOU entsandten Wissenschaftler aus der Grundlagenforschung zusammen. Ergänzt wird das RIA durch kooptierte Mitglieder mit besonderen Erfahrungen auf internationaler Ebene.

In den letzten beiden Jahren hat sich das RIA mit der systematischen Erfassung aller internationalen Aktivitäten als Basis für eine strategische Bewertung und Priorisierung befasst. So wurden als die wichtigsten Kooperationspartner unter anderem EFORT, ESTES, DCGOU, DLGOU und SICOT identifiziert.

Das RIA widmet sich auch der Pflege und dem Ausbau von strategischen Partnerschaften und war maßgeblich an der Entstehung der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DCGOU) beteiligt. Hervorzuheben ist auch die von Wolf Mutschler initiierte Kooperation mit der nepalesischen orthopädisch-unfallchirurgischen Gesellschaft. RIA berät und unterstützt die jeweiligen Präsidenten unserer Gesellschaften bei der Programmgestaltung der internationalen Themen anlässlich des DKOU.

Das RIA versteht sich als Dienstleister für den Vorstand, aber auch für alle Sektionen, Arbeitsgemeinschaften und Mitglieder. Wir danken für das Vertrauen des Vorstands, dieses Referat leiten zu dürfen und freuen uns auf Anregungen aus dem Kreis unserer Mitglieder.

Prof. Dr. Christoph Josten

Prof. Dr. Klaus-Peter Günther

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