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Zeitschrift für Bildungsforschung

, Volume 4, Issue 3, pp 335–339 | Cite as

Zwei Buchrezensionen im Vergleich

  • Josef Thonhauser
Rezension
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Horst Rumpf: Was hätte Einstein gedacht, wenn er nicht Geige gespielt hätte? Gegen die Verkürzungen des etablierten Lernbegriffs.

Weinheim und München: Juventa, 2010. 132 Seiten, ISBN 978-3-7799-2237-7, € 16.00

Horst Rumpf (*1930) schrieb dieses Buch als Emeritus für Erziehungswissenschaft der Universität Frankfurt. Er gilt seit langem als begnadeter, mitunter auch wortschöpferischer Formulierer, als geistreicher Widersacher im Mainstream pädagogischer Überzeugungen (z. B. gegen die Versprechungen „geschlossener“ Curricula, gegen die mit internationalen large-scale Assessments verbundenen Hoffnungen auf effizientere Bildungssysteme, gegen die um sich greifende „Belehrungswut“ und nicht zuletzt gegen das, was T. S. Kuhn seinerzeit als „normale Wissenschaft“ bezeichnet hat, wogegen bereits P. Feyerabend mit „Wider den Methodenzwang“ ausgerückt ist.).

Rumpf, dem seine Anhänger auch eine Karriere als Schriftsteller zugetraut hätten, gestaltet seine Texte nicht selten im Stil blendend...

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachbereich ErziehungswissenschaftSalzburgÖsterreich

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