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MTZ - Motortechnische Zeitschrift

, Volume 79, Issue 2, pp 60–65 | Cite as

Analyse eines nach dem Atkinson-Zyklus arbeitenden Kurbeltriebs

  • Sebastian WeyrautherEmail author
  • Enver Doruk Özdemir
Forschung
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Durch zusätzliche Verbindungsglieder zwischen Kurbelwelle und Pleuel kann das Kolbenbewegungsprofil beeinflusst und dadurch nicht nur ein realer mechanischer Atkinson-Zyklus erzeugt, sondern auch der Ansaugtakt verlängert werden. Infolgedessen sinken die minimalen spezifischen Verbräuche, und das maximale Drehmoment steigt an. An der SRH Hochschule Heidelberg wurde ein rechnergestütztes Modell entwickelt, das Betriebspunkte maschinendynamisch, thermodynamisch und strömungstechnisch berechnen kann.

1 Motivation

Ein konventioneller Viertaktmotor hat vier gleichlange Takte – je 180° Kurbelwellendrehung – mit identischen Hubvolumina. Variable Taktlängen und Hubvolumina führen jedoch je nach Einstellung zu höheren Drehmomenten und/oder Wirkungsgradverbesserungen. Insbesondere eine Verlängerung des Ansaugtakts sowie eine Vergrößerung des Hubvolumens im Arbeitstakt – wie es im Atkinson-Zyklus der Fall ist – sind vorteilhaft [1]. Ersteres sorgt für einen höheren Liefergrad und letzteres für...

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.WiesbadenGermany
  2. 2.WiesbadenGermany

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