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MTZ - Motortechnische Zeitschrift

, Volume 78, Issue 9, pp 28–37 | Cite as

Serienapplikation eines 48-V-Hybridantriebs

  • Hilko Hakvoort
  • Thomas Olbrich
Titelthema

Mit der weltweit ersten Serieneinführung eines 48-V-Hybridantriebs zeigt Continental, dass durch eine milde Hybridisierung erhebliche CO2-Einsparungen zu moderaten Mehrkosten erreicht werden können. Die Entwicklung des aus einer integrierten Motor-Inverter-Einheit bestehenden Antriebs zielte auf hohe Dauerleistung und neue Produktionstechnologien, die einen Einsatz in Volumenmärkten ermöglichen.

Anforderungen an 48-V-Systeme

Die Niedervolt-Elektrifizierung stellt aufgrund ihres Kosten-Nutzen-Verhältnisses eine effektive Maßnahme zur CO2-Reduzierung dar. Im Stadtverkehr kann die CO2-Einsparung mit bis zu 25 % fast die Werte eines Hochvoltsystems ohne externe Lademöglichkeit erreichen [1], obwohl es – aufgrund der geringeren Sicherheitsanforderungen sowie des geringeren Aufwands für Batterie und Motor – um den Faktor 5 kostengünstiger ausfallen kann. Als Continental im Jahr 2012 mit der Entwicklung eines 48-V-Hybridsystems begann, legte das Technologieunternehmen daher besonderen Wert...

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Springer Fachmedien Wiesbaden GmbHWiesbadenGermany
  2. 2.Springer Fachmedien Wiesbaden GmbHWiesbadenGermany

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