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MTZ - Motortechnische Zeitschrift

, Volume 75, Issue 6, pp 80–80 | Cite as

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Deutsche Technikstraße

Patrick Lindner

Technik bedeutet Fortschritt - sie formt die Umwelt des Menschen laufend neu und ist Ausdruck einer ihm innewohnenden Neugier. Die Welt der Technik erkunden, so lautet das Motto dieses Reiseführers. Der entdeckungsfreudige Leser findet hier Informationen zu Sehenswürdigkeiten aus den Gebieten Industrie, Wissenschaft und Technik. Die beschriebenen Orte werden entlang von drei Routen in Deutschland vorgestellt. Die erste Reise verläuft im Süden Deutschlands. Die zweite Route tastet sich entlang der sogenannten Technikstraße West. Abschließend widmen sich die Autoren dem Nordosten Deutschlands. Dabei werden nicht nur die großen Autostädte Ingolstadt, München, Stuttgart und Wolfsburg betrachtet, sondern auch Hansestädte wie Bremen und Hamburg oder größere und kleinere Industrie- und Technikstädte miteinbezogen. Die Autoren schildern den historischen Hintergrund der Sehenswürdigkeiten anhand aufschlussreicher Daten und Anekdoten. So bietet der Reiseführer Ingenieuren, Technikbegeisterten und Lesern, die mehr über den Innovationsstandort Deutschland erfahren möchten, einen kurzweiligen Zugang. Das Buch ist im Rahmen der bundesweiten Technik-Initiative „Sachen machen“ entstanden, die vom VDI mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft 2006 initiiert wurde. Herausgeber des Reiseführers ist Alexander Grebennikov, die Texte stammen unter anderem von Patrick Lindner.

Grebennikov-Verlag, Berlin, 2014, ISBN 978-3-941784-43-7, Format 21 × 12,5 cm, Softcover, 14,90 Euro

Das Elektroauto

Marcus Keichel, Oliver Schwedes (Hrsg.)

Kann das Elektroauto als Teil einer neuen Mobilitätskultur einen Beitrag zu einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung leisten? Dieser Frage gehen die Autoren im vorliegenden ATZ/MTZ-Fachbuch nach. Dabei wird in sieben Kapiteln neben der technischen auch die kulturelle, politische, soziale und ästhetische Dimension betrachtet. Hierbei wird auch thematisiert, wie sich die gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen ändern müssen, um dem Elektroauto zum Erfolg zu verhelfen. In einem einleitenden Kapitel legen die Herausgeber dar, weshalb die Einführung des Elektroautos mit einem Paradigmenwechsel in der Mobilitätskultur einhergehen könnte und warum dies positiv zu beurteilen ist. Des Weiteren beleuchten die Autoren in den folgenden Kapiteln die Kulturgeschichte des Automobils sowie das Design von Elektroautos bis hin zu seiner technischen Entwicklung. Auch die Alltagserfahrungen von Elektroautofahrern werden miteinbezogen, und die Integration des Elektroautos in den Alltag aus Nutzersicht wird anschaulich dargestellt.

Das Buch ist nicht nur für Planer, Fahrzeug- und Motoreningenieure interessant, sondern auch für Kultur- und Sozialwissenschaftler sowie Designer. Die Herausgeber sind Marcus Keichel, geschäftsführender Gesellschafter des Designstudios Läufer + Keichel, und Dr. Oliver Schwedes, der als Hochschulassistent an der TU Berlin im Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung arbeitet.

Springer Vieweg, Wiesbaden, 2013, VI, 168 Seiten mit 20 Abbildungen, ISBN 978-3-658-00795-9, Format 21 × 14,8 cm, Softcover, 39,99 Euro, Bestellung unter:www.springer.com/engineering

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

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