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Gastro-News

, Volume 4, Issue 1, pp 61–61 | Cite as

Reizmagen- und Reizdarmsyndrom

Probleme im Bauch, nicht im Kopf

infopharm
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Plötzliche Bauchschmerzen, Anfälle von Übelkeit und teilweise heftiger Durchfall in Stresssituationen, so ergeht es vielen Frauen in Deutschland, zu einem etwas geringeren Anteil leiden auch Männer darunter. Organisch werden meist keine Befunde festgestellt, die die Beschwerden erklären könnten. Damit liegt für sie die Diagnose funktionelle Magen-Darm-Störung wie Reizmagen oder Reizdarm nahe. Dabei handelt es sich um Krankheitsbilder, für die diagnostisch keine organischen Ursachen sichtbar sind. Bei der Untersuchung werden von den Ärzten daher Geschwüre, physische Anomalien im Magen-Darm-Trakt oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgeschlossen. Was dann als Ursache für die Beschwerden übrig bleibt, ist zum Beispiel eine Überempfindlichkeit der Nerven oder eine Fehlleitung der Nervenimpulse in Magen- oder Darmwand oder eine Störung der Bewegungsabläufe von Magen und Darm. Das Reizdarmsyndrom betrifft 7 – 25 % der westlichen Bevölkerung und ist ein Phänomen, das Frauen häufiger betrifft als Männer.

„Viele Patienten, die zu mir in die ernährungstherapeutische Sprechstunde kommen, vermuten bereits eine Verbindung zwischen Stress und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Wir versuchen dann gemeinsam herauszufinden, ob eine Ernährungsumstellung Linderung verschaffen kann“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Amely Brücker. In ihrem beruflichen Alltag hat sie schon viele Reizmagen- und Reizdarmpatienten betreut. Ihre Einschätzung: „Es gibt nicht die eine Betroffene oder den einen klassischen Fall. Dementsprechend gibt es auch nicht das Allheilmittel. Es erfordert eine umfassende Anamnese und viel Geduld, die richtige Therapie für jeden zu finden.“

Für Betroffene ist die Erkenntnis „Ich hab’s im Bauch, nicht im Kopf“ schon eine große Erleichterung. Dennoch haben Reizmagen- und Reizdarmpatienten oft einen längeren Weg vor sich, bis ein Arzt die richtige Diagnose stellen kann und sie etwas finden, das ihnen Linderung verschafft. Helfen kann zum Beispiel eine Ernährungsumstellung. Unterstützung erhält der Verdauungsapparat bei diesen Erkrankungen auch durch das pflanzliche Mittel Iberogast, eine seit über 55 Jahren bewährte Rezeptur. Die enthaltenen Extrakte aus neun Heilpflanzen wirken nach dem Viele-Ziele-Prinzip. Das bedeutet, sie können unter anderem sowohl die Entspannung als auch die Anregung der Magen- und Darmtätigkeit fördern, an verschiedenen Stellen gleichzeitig ansetzen und so zur umfassenden Linderung der unterschiedlichen Beschwerden beitragen.

© Bayer Vital GmbH

Literatur

  1. Nach Informationen von Bayer Vital GmbHGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH 2017

Authors and Affiliations

  • red
    • 1
  1. 1.

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