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Pneumo News

, Volume 11, Issue 3, pp 14–15 | Cite as

Schlafbezogene Atmungsstörungen

Weniger Schlafapnoe durch intranasales Leptin bei dicken Mäusen

  • Georg NiliusEmail author
journal club

Hintergrund und Fragestellung: Schon seit der Antike beschäftigten Ärzte Fragen zum Zusammenhang von Ursachen und Symptomen einer Erkrankung. Die Abgrenzungen zwischen beiden Feldern sind oft komplex und vielschichtig. In der Schlafmedizin gelten nächtliche Atmungsstörungen mit Obstruktionen der oberen Atemwege und repetitiven Desaturationen als Ursachen vieler Folgeerkrankungen wie der arteriellen Hypertonie, Schlaganfällen und anderen Herz-Kreislauferkrankungen. Unstrittig ist aber der Zusammenhang zwischen Adipositas und obstruktiver Schlafapnoe (OSA): Übergewicht ist einer der Hauptrisikofaktoren für ein OSA und per Definition für die Obesitas Hypoventilation. Daher versprechen effektivere pharmakologische Optionen der Behandlung bei Adipositas eine mehr an der Ursache ansetzende Therapie von schlafbezogenen Atmungsstörungen.

Auf Basis dieser Überlegungen bekommt eine aktuelle Studie, die im „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“ publiziert wurde, hohe...

Originalie

  1. Berger S, Pho H, Fleury-Curado T et al. Intranasal Leptin Relieves Sleep-disordered Breathing in Mice with Diet-induced Obesity. Am J Respir Crit Care Med. 2019 Mar 15;199(6):773–83CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Kliniken Essen-Mitte, PneumologieEssenDeutschland

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