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Pneumo News

, Volume 11, Issue 2, pp 19–20 | Cite as

Luftverschmutzung durch Verkehr

Mehr Stickoxid, mehr Asthma bronchiale — aber die Genetik mischt auch mit

  • Martin KohlhäuflEmail author
journal club
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Hintergrund und Fragestellung: In Deutschland liegt die Krankheitslast durch Luftverschmutzung an zehnter Stelle der Risikofaktoren und ist damit auch hierzulande der wichtigste umweltbezogene Gefährder. Die Induktion von oxidativem Stress und entzündliche Reaktionen im Atemtrakt werden als die zentralen Pathomechanismen für negative Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die Lunge angesehen (▶Abb. 1). Zur Abschätzung der Belastung in der Bevölkerung wird von der Legislative auf einzelne Indikatoren zurückgegriffen, die die partikuläre, wie Feinstaub bis 2,5 μm (PM2,5) bzw. bis 10 μm (PM10), und die gasförmige Belastung, wie NO2, SO2, O3, charakterisieren. Für die meisten der gemessenen Luftschadstoffe wurden über die letzten Jahrzehnte in der westlichen Welt abfallende Konzentrationen beobachtet, sodass hier vor allem die Frage der Gesundheitsgefährdung bei geringerer Schadstoffbelastung im Vordergrund steht. Allerdings leiden viele Städte und Regionen auch in Deutschland noch immer...

Literatur

  1. 1.
    Schulz H, Karrasch S, Bölke G et al. Atmen: Luftschadstoffe und Gesundheit. Positionspapier, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V., Berlin 2018; ISBN 978-3-9817734-4-6Google Scholar

Originalie

  1. Bowatte G, Erbas B, Lodge CJ et al. Traffic-related air pollution exposure over a 5-year period is associated with increased risk of asthma and poor lung function in middle age. Eur Respir J. 2017;  https://doi.org/10.1183/13993003.02357-2016

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Stuttgart-LeonbergDeutschland

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