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Pneumo News

, Volume 11, Issue 2, pp 11–12 | Cite as

Interstitielle Lungenerkrankungen

Die Lippenbremse ist bei Lungenfibrose meist kontraproduktiv

  • Rainer GlöcklEmail author
journal club
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Hintergrund und Fragestellung: Die Lippenbremse ist eine der gängigsten Atemtechniken bei Patienten mit obstruktiven Lungenerkrankungen. Patienten können damit unter Belastung die Atemfrequenz und auch die Atemnot reduzieren. In dieser Studie wurde nun erstmals der Einfluss der Lippenbremse auf die Luftnot und Ausdauerleistungsfähigkeit bei Patienten mit interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) untersucht.

Patienten und Methoden: ILD-Patienten mit einer totalen Lungenkapazität von < 80 % vom Soll absolvierten zwei 6-Minuten-Gehtests in randomisierter Reihenfolge unter verschiedenen Bedingungen. Einmal mit konsequenter Lippenbremse, das andere Mal mit normaler Atmung.

Ergebnisse:Insgesamt wurden 35 ILD-Patienten (totale Lungenkapazität: 64 ± 10 %/Soll, 31 % idiopathische Lungenfibrose, 69 % andere ILD) in die Studie aufgenommen. Unter Anwendung der Lippenbremse wiesen die Patienten eine signifikant niedrigere Atemfrequenz und ein größeres Tidalvolumen auf. Jedoch hatten die Patienten...

Originalie

  1. Parisien-La Salle S, Abel Rivest E, Gosselin Boucher V et al. Effects of Pursed Lip Breathing on Exercise Capacity and Dyspnea in Patients With Interstitial Lung Disease: A randomized cross over study. J Cardiopulm Rehabil Prev. 2019;39(2):112–7.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Forschungsinstitut für Pneumologische RehabilitationSchön Klinik Berchtesgadener LandSchönau am KönigsseeDeutschland

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