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Pneumo News

, Volume 10, Issue 6, pp 14–16 | Cite as

Schweres Atemnotsyndrom

Kein Überlebensvorteil mit frühem extrakorporalem Lungenersatz bei ARDS

  • Stephan Budweiser
journal club
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Hintergrund und Fragestellung: Das schwere Atemnotsyndrom (Acute respiratory distress syndrome, ARDS) ist auch unter Anwendung protektiver Beatmungsstrategien ein Krankheitsbild mit schlechter Prognose. Der Ansatz des extrakorporalen Lungenersatzes erscheint attraktiv, die wissenschaftliche Evidenz für den Einsatz ist allerdings noch immer limitiert, trotz zuletzt häufigeren Einsatzes und verbesserter Technik.

Tatsächlich waren aber in Beobachtungsstudien die Überlebensraten von H1N1-Patienten unter Extrakorporaler Membranoxygenierung (ECMO) relativ günstig. Darüber hinaus suggerierte die randomisierte-kontrollierte CESAR-Studie ein besseres Überleben und höhere Kosteneffizienz bei Einsatz der ECMO. Wesentliche Limitation dieser Arbeit war allerdings, dass die ECMO nur ein Teil eines multimodalen Therapieregimes war und in der Kontrollgruppe keine optimale protektive Beatmung erfolgte. Demnach wurde die hier vorgestellte EOLIA-(ECMO to Rescue Lung Injury in Severe ARDS)Studie, in der...

Originalie

  1. Combes A, Hajage D, Capellier G et al. Extracorporeal Membrane Oxygenation for Severe Acute Respiratory Distress Syndrome. N Engl J Med. 2018;378(21):1965–75CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Medizinische Klinik IIIKlinikum RosenheimRosenheimDeutschland

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