Im Focus Onkologie

, Volume 20, Issue 11, pp 35–35 | Cite as

Orgasmen gegen Neoplasmen?

  • Moritz Borchers
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Der Zusammenhang zwischen Krebs und Sexualität ist komplex. Zum einen bedrohen Malignome bzw. deren Therapie nicht nur das Über- sondern auch das Sexualleben; zum anderen gelten einige beim Sex übertragenen Erreger als kanzerogen, darunter bestimmte humane Papillomaviren (HPV). Zumindest bezüglich des Prostatakrebsrisikos gibt es aber Hinweise, dass ein aktives Sexualleben sich eher günstig auswirken könnte. Regelmäßige Ejakulationen — ob durch Geschlechtsverkehr, Masturbation oder Pollution — sind bei Männern epidemiologisch mit einem geringeren Risiko für Prostatatumoren assoziiert [z. B.: Rider JR et al. Eur Urol. 2016;70(6):974-82]. Vorausgesetzt, das ist ein Kausalzusammenhang: Es gibt gewiss unangenehmere Arten der Krebsprävention!

Ein anderer Begriff für Masturbation lautet „Onanie“. Von welcher Herkunft leitet sich das Wort ab?

A onanai — altgriechisch für „reiben, schaben“

B Onan — hebräischer Name für eine biblische Figur

C In onanaro — lateinisch für „beim Baden, bei der Intimpflege“

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Authors and Affiliations

  • Moritz Borchers
    • 1
  1. 1.

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