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Pädiatrie

, Volume 30, Issue 6, pp 47–48 | Cite as

Nachgefragt

„Der Zecken-Check beim gesunden Kind führt in die Irre!“

  • Springer Medizin
Fortbildung
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Fazialisparese und Meningitiszeichen sind die wichtigsten klinischen Anhaltspunkte für eine Neuroborreliose bei Kindern. Aber Achtung: Die Symptome sind zuweilen recht diskret. Prof. Dr. Hans-Iko Huppertz, Bremen, schildert, wie Sie der Erkrankung auf die Spur kommen und wovon Sie eher Abstand nehmen sollten.

?Herr Prof. Huppertz, wann sollte der niedergelassene Arzt bei einem Kind den Verdacht auf eine Neuroborreliose äußern?

Prof. Hans-Iko Huppertz:Meist wird viel zu häufig an eine Borreliose gedacht. Dabei ist die Neuroborreliose die einzige Form, die eventuell zu selten diagnostiziert wird. Als Kinderarzt sollte man zum Beispiel immer an eine Neuroborreliose denken, wenn eine Fazialisparese — ein- oder beidseitig — oder eine andere Hirnnervenlähmung vorliegt, die sich anderweitig nicht erklären lässt. Das sind aber meist nicht die Fälle, die übersehen werden. Schwieriger wird es, wenn die Hirnnervenlähmung fehlt und zum Beispiel nur diskrete Hinweise auf eine Meningitis vorhanden...

Literatur

  1. Das Interview führte Dr. Elke Oberhofer.Google Scholar

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