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gynäkologie + geburtshilfe

, Volume 24, Issue 6, pp 35–43 | Cite as

Evidenzbasierte Diagnostik und Therapie postpartaler psychischer Störungen

Unerwartete seelische Probleme statt Glück mit dem Baby

  • Anke Brockhaus-DumkeEmail author
  • Valenka Dorsch
Zertifizierte Fortbildung Postpartale psychische Störungen
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Die Geburt eines Kindes gehört für viele Frauen zu den besonders glücklichen Ereignissen in ihrem Leben. Doch es bedarf auch günstiger Bedingungen, um die neue Verantwortung für ein Kind tatsächlich als Glück und Bereicherung empfinden zu können. Für etwa 15-20 % der Frauen trifft das nicht zu. Aufgrund von psychosozialen Vorbelastungen, finanziellen Problemen, Überlastung, Partnerschaftskonflikten oder seelischen Krisen kann es bei ihnen nach der Geburt zu postpartalen psychischen Störungen kommen, insbesondere Depressionen.

Psychische Störungen nach der Geburt sind häufiger als allgemein angenommen. Etwa die Hälfte aller Mütter entwickelt in den ersten Tagen bis Wochen nach der Geburt eine kurze depressive Verstimmung, den "Babyblues" oder postpartale Dysphorie. Postpartale psychische Störungen treffen Mütter aus allen Schichten der Gesellschaft. Obwohl die Störungen gut behandelbar sind, werden sie in ihrem Ausmaß und auch ihrer Bedeutung für das Kindeswohl sowie in ihren...

Supplementary material

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Literatur zum CME-Beitrag von Brockhaus-Dumke (PDF 25KB)

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Rheinhessen-Fachklinik AlzeyAlzeyGermany
  2. 2.Rhein-Mosel-Fachklinik AndernachWeißenthurmGermany

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