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MMW - Fortschritte der Medizin

, Volume 161, Issue 19, pp 9–9 | Cite as

Schrumpft schrumpfendes Einkommen auch das Gehirn?

AKTUELLE MEDIZIN . MAGAZIN
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Sinkende Einkünfte gehen auch mit geringeren kognitiven Fähigkeiten einher, wie eine weitere Studie zeigt.

_ An der Studie waren knapp 3.300 Probanden der CARDIA(Coronary Artery Risk Development in Young Adults)-Studie beteiligt. Die Teilnehmer waren zu Beginn rund 30 Jahre alt. Ihre Einkommensentwicklung wurde inflationsbereinigt über 20 Jahre hinweg aufgezeichnet. Am Studienende wurden die Probanden ausführlichen kognitiven Tests unterzogen: Ein schwankendes Einkommen war mit einer signifikant schlechteren kognitiven Verarbeitungsgeschwindigkeit und reduzierter exekutiver Funktion assoziiert. Besonders stark war die Assoziation bei wiederholt reduzierten Einkünften

Auch im MRT waren die Zeichen einer schrumpfenden finanziellen Existenzgrundlage erkennbar. Wer zwei oder mehr Einbußen hinter sich hatte, wies auch ein geringeres zerebrales Gesamtvolumen auf.

Literatur

  1. Grasset L et al. Neurology 2019;  https://doi.org/10.1212/WNL.0000000000008463

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • rb
    • 1
  1. 1.

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