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MMW - Fortschritte der Medizin

, Volume 161, Issue 7, pp 3–3 | Cite as

Am liebsten aus eigener Herstellung

Reizende Kinderspiele mit Slime

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© andras_csontos / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)

Wenn plötzlich ein Kontaktekzem an den Händen auftaucht oder sich eine atopische Dermatitis verschlimmert, kann es sich lohnen, nach dem Lieblingsspielzeug der Kinder zu fragen. Slime, eine glibbrige, dehnbare Masse, in der man herummantschen kann, hat in Kinderzimmern derzeit Hochkonjunktur. Der Trend heißt: selbst mixen. Dafür gibt es viele Rezepte im Internet.

Dass die Pantscherei nicht ungefährlich ist, haben US-amerikanische Pädiater und Dermatologen herausgefunden. Neben Spülmittel und Shampoo werden auch Rasierschaum, Lotionen, Lebensmittelfarben, Öle oder flüssige Stärke zu Slime verarbeitet. Die Inhaltsstoffe können zu toxischen Kontaktekzemen und allergischen Reaktionen führen.

Insgesamt, so die Autoren, steigere das Spielen mit Slime das Risiko von Sensibilisierungen. Kinder, die an atopischer Dermatitis leiden, hätten ein besonders hohes Risiko.

Literatur

  1. Pediatric Dermatology 2019;  https://doi.org/10.1111/pde.13792

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

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